Edward BachImmunologe, Bakteriologe, leistete schon zu Beginn des vorigen Jahrhunderts entscheidende Beiträge zum heutigen Gebiet der Psychosomatik. Von Zeitgenossen als „moderner Paracelsus“ oder „der Hahnemann unserer Tage“ bezeichnet, sah er sein System als Beitrag zur Medizin der Zukunft, die körperlichen Krankheiten auf seelischer Ebene vorbeugt. Bachs Anliegen war es, die Angst vor der körperlichen Krankheit abzubauen und ein einfaches System der seelischen Gesundheitsvorsorge zu schaffen, das nicht nur von medizinischen Fachkollegen, sondern von jedermann gefahrlos zur Selbstbehandlung eingesetzt werden kann. |
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Bachblüten 1 - 16 |

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Blüten |
Seelische |
Positive Entwicklungsmöglichkeiten: |
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1 Agrimony (Odermennig) |
Man versucht, quälende Gedanken und innere Unruhe hinter einer Fassade von Fröhlichkeit und Sorglosigkeit zu verbergen.
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Mehr Konfrontationsfähigkeit. Man lernt, die Misshelligkeiten des Lebens zu integrieren, oder gibt ihnen den richtigen Stellenwert. |
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bewährt bei sehr höflichen Menschen, die niemandem wehtun wollen
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2 Aspen (Zitterpappel) |
Man wird von unerklärlichen, vagen Ängsten geplagt, von Vorahnungen oder der geheimen Furcht vor irgendeinem drohenden Unheil. Man hört das Gras wachsen und hat unbegründete Angstzustände beim Alleinsein oder auch unter Menschen.
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Die Fähigkeit, die eigene Sensitivität realistischer einzustufen und besser damit umzugehen. |
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bewährt bei Kindern, die Angst haben, allein im Dunklen einzuschlafen
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3 Beech (Rotbuche) |
Man reagiert überkritisch und intolerant, kann wenig Mitgefühl und Einfühlungsvermögen aufbringen. Man verhält sich deshalb kleinlich, pedantisch, unnachgiebig. Das Maß der Kritikbereitschaft steht meist in keinem Verhältnis zum Anlass. Man isoliert sich durch seine überkritische Haltung von seinen Mitmenschen.
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Tolerante Grundhaltung, geistiger Scharfblick, Verständnis für die unterschiedlichen menschlichen Verhaltensweisen. |
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bewährt bei Kindern, die viel nörgeln und denen man nichts recht machen kann
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4 Centaury (Tausendgüldenkraut) |
Die Schwäche des eigenen Willens führt dazu, dass man nie nein sagen kann und dadurch immer wieder ausgenutzt wird. In dem Bestreben, den Wünschen anderer bis zur Selbstaufgabe nachzugeben, läuft man Gefahr, den eigenen Lebensauftrag zu versäumen.
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Man lernt, auch einmal nein zu sagen und seine eigenen Bedürfnisse besser zum Ausdruck zu bringen. |
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bewährt bei Menschen, die niemandem etwas abschlagen können
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5 Cerato (Bleiwurz) |
Man hat zu wenig Vertrauen in die eigene Meinung und zu sich selbst. Ständig fragt man andere um Rat, weil man der eigenen Urteilsfähigkeit misstraut. Nicht selten lässt man sich dadurch gegen die eigene Überzeugung und zum eigenen Nachteil fehlleiten.
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Die eigene Intuition erkennen und darauf vertrauen. Sich von seiner inneren Stimme leiten lassen und zu seinen Entscheidungen stehen. |
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bewährt bei Schülern, die richtige Antworten wieder streichen und durch falsche ersetzen |
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6 Cherry Plum (Kirschpflaume) |
Es fällt schwer, innerlich loszulassen, man hat Angst vor seelischen Kurzschlusshandlungen. Innere Verspannung und Verkrampfung, aber auch unkontrollierte Wutausbrüche. Oft glaubt man, unmittelbar vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen.
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Mut, Kraft, Spontaneität, innere Entkrampfung – mehr Gelassenheit in angespannten Situationen. |
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bewährt bei Menschen, die vor Wut auch schon einmal Geschirr zertrümmern
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7 Chestnut Bud (Kastanienknospe) |
Man gerät immer wieder in die gleichen Schwierigkeiten, weil man seine Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet und nicht genug daraus lernt. Sei es aus Interesselosigkeit, Gleichgültigkeit oder innerer Hast – die gleichen Fehler werden immer wieder gemacht. Oft ist man mit seinen Gedanken schon zwei Schritte voraus.
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Man lernt, die täglichen Erfahrungen bewusster zu verarbeiten und konstruktiver umzusetzen. |
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bewährt bei Kindern, die immer wieder ihre Schulsachen liegen lassen
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8 Chicory (Wegwarte) |
Besitzergreifende Persönlichkeitshaltung, mit der man sich bewusst oder unbewusst überall einmischt und glaubt, die Dinge nach eigenen Vorstellungen organisieren oder lenken zu müssen. Man neigt dazu, anderen seine Hilfe förmlich aufzudrängen, erwartet dafür aber auch Dankbarkeit. Bleibt diese versagt, flüchtet man leicht in Selbstmitleid.
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Spontanere Gefühlszuwendung zu anderen, ohne ihnen dabei die eigenen Forderungen aufzudrängen. |
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bewährt bei Frauen mit Mutterproblemen
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9 Clematis (Weiße Waldrebe) |
Man ist mit den Gedanken meist abwesend und zeigt wenig Aufmerksamkeit und Anteilnahme für das, was um einen herum vorgeht. Konzentrationsschwäche. Der Typ des Tagträumers, der sich in der Realität oft nicht zu Hause fühlt. Man wirkt zerstreut, unaufmerksam und geistig weggetreten, vitalitäts- und antriebsarm.
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Man wird realitäts- und gegenwartsbewusster. Man kann seine kreativen Anlagen praktisch umsetzen |
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bewährt bei Menschen, denen es schwer fällt, Ordnung zu halten
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10 Crab Apple (Holzapfel) |
Man fühlt sich innerlich oder äußerlich beschmutzt, unrein oder infiziert. Man hat ein überstarkes Reinheits- und Ordnungsideal, nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der seelisch-geistigen Ebene. Deshalb reagiert man empfindlich gegen jede Form vermeintlicher Unordnung in allen Lebensbereichen.
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Man entwickelt eine positivere Grundeinstellung zur eigenen Körperlichkeit und mehr Sinn für übergeordnete Zusammenhänge. |
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bewährt bei Menschen, denen es schwer fällt, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen
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11 Elm (Ulme) |
Man hat auf einmal das Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht mehr gewachsen zu sein. Von diesem Gefühl, das in der Regel vorübergehender Natur ist, sind vor allem Menschen betroffen, die über einen starken Charakter und einen ausgeprägten Leistungswillen verfügen. Man zweifelt – wider besseres Wissen – an seinen Fähigkeiten.
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Man lernt Verantwortlichkeiten und eigene Bedürfnisse realistischer wahrzunehmen und sieht die Probleme wieder in ihren richtigen Proportionen. |
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bewährt bei berufstätigen Müttern
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12 Gentian (Herbstenzian) |
Skeptisch, zweifelnd, leicht entmutigt – ausgeprägt pessimistische Grundhaltung, die so weit gehen kann, dass man diesen Zustand fast zu genießen scheint. Alles und jedes wird in Frage gestellt. Mangel an Glauben und Vertrauen.
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Eine positivere Erwartungshaltung und die Fähigkeit, mit Konflikten zu leben. |
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bewährt bei Skeptikern, die nicht enttäuscht werden wollen
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13 Gorse (Stechginster) |
Man ist ohne Hoffnung, hat resigniert, lebt bewusst oder unbewusst in dem Gefühl, es habe doch keinen Zweck mehr. Man hat es aufgegeben, noch auf Veränderung zu hoffen, besonders bei schon lange anhaltenden chronischen Zuständen oder Krankheiten.
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Man schöpft wieder neue Hoffnung. Man gewinnt eine neue Perspektive in einer schwierigen oder scheinbar unabänderlichen Lebenssituation. |
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bewährt bei Menschen, die als Kind lange krank gewesen sind
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14 Heather (Schottisches Heidekraut) |
Durch eine starke seelische Bedürftigkeit ist man sehr selbstbezogen und völlig mit sich selbst beschäftigt. Häufig will man im Mittelpunkt des Interesses stehen, man sucht fast zwanghaft Publikum und lässt auch bei Einzelgesprächen den anderen kaum zu Wort kommen. Unbewusst will man Zuwendung herbeizwingen.
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Man kann Abstand von seiner eigenen Problematik gewinnen und mehr Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Umwelt entwickeln. |
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bewährt für Menschen, die sich ununterbrochen mit sich selbst beschäftigen
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15 Holly (Stechpalme)
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Gefühlsmäßig irritiert. Man wird von Eifersucht, Misstrauen, Hass- und Neidgefühlen geplagt. Man fühlt sich leicht – und dabei oft grundlos – gekränkt, verletzt oder beleidigt. Man wittert hinter vielem etwas Negatives und fürchtet ständig, hintergangen zu werden. Es besteht die Bereitschaft, andere leicht und oft vorschnell zu verdächtigen und auch Gefühle von Schadenfreude zu entwickeln. Bei Kindern: Jähzorn.
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Man kann seine Gefühle zurücknehmen und entwickelt Großherzigkeit. |
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bewährt bei Partnerschaftsproblemen
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16 Honeysuckle (Geißblatt) |
Man weigert sich bewusst oder unbewusst, bestimmte Ereignisse seiner Vergangenheit zu verarbeiten. Wehmutsgefühle oder Sehnsucht nach Vergangenem. Man hat Mühe mit der Gegenwart. Oft fällt es schwer, sich innerlich von vergangenen Ereignissen oder Beziehungen zu lösen.
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Man bewahrt sich ein lebendiges Verhältnis zur Vergangenheit, lebt aber ganz in der Gegenwart. |
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bewährt bei Heimweh und wenn es einem schwer fällt, sich von Dingen zu trennen, die man nicht mehr braucht |
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