Heilwirkung und Anwendung
Für die Psyche und das Nervensystem
Patchouli wird in der Aromatherapie traditionell eingesetzt bei:
- Stress und innerer Unruhe
- Nervlicher Erschöpfung
- Ängsten und Unsicherheit
- Gefühl von Überforderung
- Emotionalem Ungleichgewicht
Der Duft gilt als erdend, beruhigend, stabilisierend und ausgleichend. Viele Menschen empfinden ihn als hilfreich, um nach einem hektischen Tag zur Ruhe zu kommen und sich wieder zu sammeln.
Hautpflege
Traditionell wird Patchouliöl verwendet zur Unterstützung bei:
- trockener und rissiger Haut
- reifer Haut
- unreiner Haut
- kleinen Hautirritationen
- Narbenpflege (stark verdünnt)
Weitere traditionelle Anwendungen
- Kann in Massageölen zur Entspannung beitragen.
- Wird häufig in der Meditation und bei Entspannungsübungen verwendet.
- Beliebter natürlicher Duftstoff in Parfüms und Naturkosmetik.
Anwendung
Im Diffuser
- 2–4 Tropfen. Da Patchouli sehr intensiv duftet, genügt meist eine kleine Menge.
Als Massageöl
- 2–3 Tropfen auf 20 ml Trägeröl.
Für die Hautpflege
- 1–2 Tropfen auf 20 ml Trägeröl oder in eine unparfümierte Hautpflege einmischen.
Duftkombinationen
Patchouli harmoniert besonders gut mit:
- Orange süß
- Bergamotte
- Lavendel
- Neroli
- Weihrauch
- Sandelholz
- Ylang-Ylang
- Rose
Vorsichtsmaßnahmen
- Nur verdünnt auf die Haut auftragen.
- Vor der ersten Anwendung einen Hautverträglichkeitstest durchführen.
- Während Schwangerschaft und Stillzeit nur nach fachlicher Rücksprache anwenden.
Besonderheit
Patchouli ist eines der besten “erdenden” ätherischen Öle. Es wird häufig gewählt, wenn Menschen sich gestresst, zerstreut oder emotional aus dem Gleichgewicht fühlen. Sein tiefes, warmes Aroma vermittelt vielen ein Gefühl von Ruhe, Stabilität und Geborgenheit und eignet sich daher besonders gut für Meditation, Yoga oder entspannende Abendrituale.