Heilwirkung und Anwendung
Für die Psyche und das Nervensystem
Rosmarinöl wird in der Aromatherapie traditionell verwendet bei:
- Geistiger Erschöpfung
- Konzentrationsschwäche
- Gedächtnisproblemen
- Antriebslosigkeit
- Müdigkeit
Der Duft gilt als:
- belebend
- aktivierend
- konzentrationsfördernd
- geistig klärend
- motivationssteigernd
Körperliche Wirkungen
Traditionell wird Rosmarinöl eingesetzt zur Unterstützung bei:
- Muskelverspannungen
- Muskelkater
- Gelenkbeschwerden
- Förderung der Durchblutung
- kalten Händen und Füßen
- fettiger Kopfhaut und zur Pflege der Haare
Anwendung
Im Diffuser
- 3–5 Tropfen zur Förderung von Konzentration und geistiger Frische.
Als Massageöl
- 2–4 Tropfen auf 20 ml Trägeröl, besonders nach Sport oder bei verspannten Muskeln.
Für die Kopfhaut
- 1–2 Tropfen in Shampoo oder mit einem Trägeröl für eine Kopfhautmassage mischen.
Duftkombinationen
Rosmarin harmoniert gut mit:
- Pfefferminze
- Zitrone
- Orange süß
- Lavendel
- Niaouli
- Eukalyptus
Vorsichtsmaßnahmen
- Nur verdünnt auf die Haut auftragen.
- Nicht direkt vor dem Schlafengehen anwenden, da Rosmarin anregend wirken kann.
- Menschen mit Epilepsie oder unkontrolliertem Bluthochdruck sollten Rosmarinöl nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden.
- Während Schwangerschaft sowie bei Säuglingen und Kleinkindern nur nach fachlicher Rücksprache anwenden.
Besonderheit
Rosmarinöl ist eines der besten ätherischen Öle für geistige Leistungsfähigkeit und Konzentration. Es eignet sich besonders für Lernphasen, lange Arbeitstage oder bei Erschöpfung. Im Gegensatz zu beruhigenden Ölen wie Neroli oder Lavendel steht bei Rosmarin die Aktivierung von Körper und Geist im Vordergrund.