Heilwirkung und Anwendung
Für die Haut
Teebaumöl wird traditionell zur unterstützenden Pflege verwendet bei:
- Unreiner und fettiger Haut
- Pickeln und Mitessern
- Kleinen Hautreizungen
- Insektenstichen
- Hautpilz und Nagelpilz (begleitend)
- Kleinen Schürf- und Schnittwunden
Es besitzt ausgeprägte antibakterielle, pilzhemmende und entzündungshemmende Eigenschaften.
Für die Atemwege
In der Aromatherapie wird Teebaumöl traditionell eingesetzt zur Unterstützung bei:
- Erkältungen
- Schnupfen
- Husten
- Halsschmerzen (als Raumbeduftung oder Inhalation)
Für die Psyche und das Nervensystem
Teebaumöl gilt als:
- klärend
- geistig stärkend
- konzentrationsfördernd
- aktivierend
Es eignet sich eher bei geistiger Müdigkeit oder dem Wunsch nach Klarheit als zur Entspannung.
Anwendung
Im Diffuser
- 2–4 Tropfen zur Erfrischung der Raumluft.
Als Hautöl
- 1–2 Tropfen auf 20 ml Trägeröl.
- Bei punktueller Anwendung auf kleinen Hautstellen wird Teebaumöl von manchen Erwachsenen auch höher dosiert verwendet. Aufgrund des Reizpotenzials ist eine Verdünnung jedoch meist die schonendere Wahl.
Zur Inhalation
- 1–2 Tropfen in heißes Wasser geben und den Dampf vorsichtig einatmen (Augen geschlossen halten).
Duftkombinationen
Teebaumöl harmoniert gut mit:
- Lavendel
- Zitrone
- Niaouli
- Eukalyptus
- Rosmarin
- Zypresse
Vorsichtsmaßnahmen
- Nur äußerlich anwenden.
- Vor der ersten Anwendung einen Hautverträglichkeitstest durchführen.
- Nicht in Augen oder auf Schleimhäute bringen.
- Für Katzen kann Teebaumöl bereits in kleinen Mengen giftig sein. Auch bei Hunden sollte es nur nach tierärztlicher Rücksprache verwendet werden.
- Während Schwangerschaft, Stillzeit sowie bei Säuglingen und Kleinkindern nur nach fachlicher Rücksprache anwenden.
- Kühl, dunkel und gut verschlossen lagern. Oxidiertes (gealtertes) Teebaumöl reizt die Haut deutlich stärker und sollte nicht mehr verwendet werden.
Besonderheit
Teebaumöl gehört zu den vielseitigsten ätherischen Ölen für die Hautpflege und die Unterstützung der Atemwege. Es ist vor allem für seine antimikrobiellen Eigenschaften bekannt. Für Stress, Nervosität oder Schlafprobleme sind jedoch beruhigende Öle wie Lavendel, Neroli oder Sandelholz in der Regel besser geeignet.
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