Heilwirkung und Anwendung
Für die Psyche und das Nervensystem
Zitronenöl wird in der Aromatherapie traditionell eingesetzt bei:
- Geistiger Müdigkeit
- Konzentrationsschwäche
- Antriebslosigkeit
- Stress und mentaler Belastung
- gedrückter Stimmung
Der Duft gilt als:
- erfrischend
- stimmungsaufhellend
- klärend
- belebend
- konzentrationsfördernd
Es eignet sich besonders, wenn der Kopf „klarer“ werden soll und neue Energie gebraucht wird.
Körperliche Anwendungen (traditionell)
Zitronenöl wird verwendet zur Unterstützung bei:
- Erkältungszeiten und zur Erfrischung der Raumluft
- fettiger Haut und unreiner Haut (verdünnt)
- Fußpflege
- Reinigung und Geruchsneutralisierung im Haushalt
Anwendung
Im Diffuser
- 3–6 Tropfen für eine frische, helle Atmosphäre.
Als Massageöl
- 2–4 Tropfen auf 20 ml Trägeröl.
Für die Haut
- Nur verdünnt anwenden, da kaltgepresstes Zitronenöl die Haut lichtempfindlicher machen kann.
Duftkombinationen
Zitrone harmoniert besonders gut mit:
- Lavendel
- Rosmarin
- Pfefferminze
- Orange süß
- Bergamotte
- Weihrauch
- Teebaumöl
Vorsichtsmaßnahmen
- Kaltgepresstes Zitronenöl kann photosensibilisierend wirken: Nach Hautanwendung direkte Sonne oder starke UV-Bestrahlung vermeiden.
- Nur verdünnt auf die Haut auftragen.
- Vor der ersten Anwendung einen Hautverträglichkeitstest durchführen.
- Kühl und dunkel lagern, da Zitrusöle leicht oxidieren.
Besonderheit
Zitronenöl ist eines der beliebtesten Öle für geistige Frische und Klarheit. Es wird besonders geschätzt bei Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und mentaler Überlastung. Für tiefe Entspannung oder Schlaf sind dagegen eher Öle wie Neroli, Lavendel, Sandelholz oder Weihrauch geeignet.